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Was kostet ein Mitarbeiter wirklich?

Berechne die echten Vollkosten eines Mitarbeiters pro produktiver Stunde — und ob er sich rechnet.

Mitarbeiter-Typ wählen

Personalkosten

€/Monat

Monatlicher Bruttolohn bzw. Ausbildungsvergütung

21 %
15 %30 %

KV 7,3% + RV 9,3% + AV 1,3% + PV 1,7% + UV 1,4% ≈ 21% (2026)

€/Jahr

Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Prämien

€/Jahr

Arbeitskleidung, Werkzeug, Weiterbildung, PSA

Produktive Arbeitszeit

Gesetzlich: min. 20 Tage

Durchschnitt Handwerk: ~10

Je nach Bundesland: 9-14

Schulungen, Lehrgänge, Berufsschule

8 h
6 h10 h
207 produktive Tage = 365 - 104 (WE) - 11 (Feiertage) - 30 (Urlaub) - 10 (Krank) - 3 (Weiterbildung/Schule)
1.656 Stunden/Jahr

Dein Verrechnungssatz

€/h

Was du dem Kunden pro Stunde berechnest (netto)

Noch keinen Satz? Nutze den Stundenverrechnungssatz-Rechner →

Kosten pro produktiver Stunde

28,96 €/h

Vollkosten: 47.964,00 € / Jahr

Kostenaufschlüsselung / Jahr

Bruttolohn / Jahr38.400,00 €
Sonderzahlungen / Jahr0,00 €
SV-Kosten (Arbeitgeber) / Jahr8.064,00 €
Sachkosten / Jahr1.500,00 €
Vollkosten / Jahr47.964,00 €
Produktive Stunden / Jahr1.656 h

Sozialversicherung 2026 (Arbeitgeberanteil)

Krankenversicherung7.3 %
Rentenversicherung9.3 %
Arbeitslosenversicherung1.3 %
Pflegeversicherung1.7 %
Unfallversicherung1.4 %
Gesamt (Richtwert)21.0 %

🟢 Lohnt sich der Mitarbeiter?

Break-even-Auslastung52,7 %
Deckungsbeitrag bei Vollauslastung43.116,00 €
Benötigte abrechenbare Stunden / Jahr872 h

Der Mitarbeiter deckt seine Vollkosten schon bei niedriger Auslastung. Rechnerisch bleibt viel Spielraum für Deckungsbeitrag — vorausgesetzt, es liegen genug Aufträge an.

Rechnerischer Richtwert bei Vollauslastung (1.656 h zu 55 €/h) — keine Garantie, tatsächliche Auftragslage entscheidet.

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Geselle wirklich pro Stunde?

Ein Geselle mit 3.200 € Bruttolohn kostet den Betrieb inklusive Arbeitgeberanteil Sozialversicherung (~21 %) und Sachkosten (Arbeitskleidung, Werkzeug, Weiterbildung) rund 48.000 € im Jahr. Verteilt man diese Vollkosten auf die tatsächlich produktiven Stunden (nach Abzug von Urlaub, Krankheit, Feiertagen und Weiterbildung, also circa 1.680 Stunden), ergeben sich etwa 28–30 € Kosten pro produktiver Stunde — nicht zu verwechseln mit dem Verrechnungssatz, den der Kunde zahlt.

Ab wann lohnt sich der erste Mitarbeiter?

Ein Mitarbeiter trägt sich, wenn sein erzielter Umsatz die Vollkosten übersteigt. Der Rechner zeigt die Break-even-Auslastung: Sie gibt an, wie viel Prozent der produktiven Stunden zum eigenen Verrechnungssatz abgerechnet werden müssen, um die Kosten zu decken. Liegt dieser Wert unter etwa 70 %, besteht rechnerisch Spielraum — vorausgesetzt, die Auftragslage ist konstant. Entscheidend sind realistische Verrechnungssätze und eine planbare Auslastung.

Was kostet ein Azubi im Handwerk?

Ein Azubi verursacht mit rund 1.000 € Ausbildungsvergütung pro Monat deutlich geringere Lohnkosten als ein Geselle. Zu beachten ist jedoch die Berufsschule: Rechnet man Schul- und Blockunterrichtstage (im Rechner als Weiterbildungs-/Schultage, etwa 65 Tage/Jahr) heraus, sinken die produktiven Stunden stark. Dadurch liegen die Kosten pro produktiver Stunde höher, als die niedrige Vergütung zunächst vermuten lässt.

Wie hoch sind die Lohnnebenkosten (Arbeitgeberanteil)?

Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung beträgt 2026 circa 21 % des Bruttolohns. Er setzt sich zusammen aus Krankenversicherung (~7,3 %), Rentenversicherung (~9,3 %), Arbeitslosenversicherung (~1,3 %), Pflegeversicherung (~1,7 %) und Unfallversicherung (~1,4 %). Auf einen Bruttolohn von 3.200 € im Monat kommen so rund 670 € Arbeitgeberkosten monatlich hinzu — plus Sachkosten und eventuelle Sonderzahlungen.

Wie viele abrechenbare Stunden hat ein Mitarbeiter im Jahr?

Von 365 Tagen entfallen 104 auf Wochenenden, dazu circa 11 Feiertage, 30 Urlaubstage, rund 10 Krankheitstage und einige Weiterbildungstage. Es verbleiben etwa 210 produktive Arbeitstage. Bei 8 Stunden pro Tag ergeben sich circa 1.680 produktive Stunden pro Jahr — die tatsächlich abrechenbare Basis, auf die alle Vollkosten umgelegt werden müssen.